Unter dieser Überschrift steht der Leitartikel der aktuellen Betriebszeitung von Siemens Amberg, der April-Ausgabe des "Spiegelei". Er beleuchtet die aktuelle Beschäftigungssituation am Standort, wo derzeit die Arbeitsplätze von LeiharbeitnehmerInnen und Zeitkonten der Stammbeschäftigten reduziert werden.
Die IG Metall-Vertrauensleute bei Erlangen G blicken in einer druckfrischen Ausgabe ihrer Betriebszeitung "Hausgeist" auf die erste Hälfte der Amtszeit des Betriebsrats zurück: "Gedanken zur Halbzeit". Außerdem gibt es wie immer viele weitere Infos nicht nur zum Stammhaus.
Ausgerechnet zehn Tage vor Weihnachten ließ Siemens die Katze aus dem Sack: In einer kurzen Informationsveranstaltung teilte die Betriebsleitung den Beschäftigten im Nürnberger Lieferzentrum mit, dass ihre Arbeitsplätze zum Oktober 2012 ausgegliedert werden und das gesamte Lieferzentrum Nürnberg (LZN) an ein externes Logistikunternehmen geht.
Der Aufschwung am Ende der letzten Krise lässt nach, gleichzeitig erzeugt die Eurokrise neue Verunsicherung auf den weltweiten Finanzmärkten. Nun wachsen die Sorgen um ihr mögliches Übergreifen auf die "Realwirtschaft", das die Konkjunktur erneut abstürzen lassen könnte. Siemens Industry-CEO Siegfried Russwurm macht das anscheinend nicht bange.
Vor gut einem Jahr vereinbarten Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite nach einer harten Auseinandersetzung einen Interessenausgleich zu den damaligen Umstrukturierungsplänen bei Siemens Industry in Bad Neustadt. Bei Betriebsversammlungen am 7. Juni blickte der Betriebsrat zurück und konnte eine positive Bilanz ziehen - der monatelange Widerstand hat sich gelohnt.
Bereits im Januar hatte sich der Erhalt der Standorte von Electronic Design and Manufacturing (EDM) im Oktober mit der heutigen Stammbelegschaft abgezeichnet. Was für die Beschäftigten den ersten Lichtschimmer am Ende eines langen Tunnels bedeutete, ist nach Überwindung der letzten formalen Hürden nun gesichert.
Im August 2010 machte Siemens überraschend eine Kehrwendung in seiner Planung für die Zukunft von Electronic Design and Manufacturing (EDM) und stieß damit Beschäftigte, Betriebsräte und IG Metall vor den Kopf. Seitdem wird um eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung gerungen - nun zeichnet sie sich ab.
Siemens will seine Position im Markt für Industrie-IT wie Product Lifecycle Management-Software ausbauen und hat dafür neben der Entwicklung eigener Lösungen auch konkrete Pläne für Akquisitionen. Industry-CEO Siegfried Russwurm zeigt sich in Aufbruchsstimmung, gestärkt durch image-trächtige Erfolge bei Daimler und dem Formel 1-Rennstall Red Bull.
Die aktuelle Ausgbabe der Braunschweiger Mobility-Betriebszeitung "Zügig" beschäftigt sich in ihrem Schwerpunkt mit der Leiharbeit bei Siemens und Problemen in der Umsetzung der entsprechenden Gesamtbetriebsvereinbarung - zum Beispiel bei der sogenannten Konzernleihe.
Nach monatelangem Schlingerkurs der Firmenseite und dem "Umhängen" von Electronic Design and Manufacturing (EDM) steht nun die Business Unit Components and Systems Engineering der Division Industry Automation (I IA CE) in der Verantwortung, vernünftige Lösungsansätze zu präsentieren.


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