23.01.2006/ Hagen Reimer
Grundlage für globales Arbeitnehmernetzwerk bei Siemens

Zum zweiten Mal trafen sich Vertreter von Siemens-Beschäftigten aus zwölf euopäischen und asiatischen Ländern, um ein aussagekräftiges, internationales Bild der Situation der Beschäftigungssituation bei Siemens zu entwerfen und Kommunikations- beziehungsweise Kooperationswege zu öffnen.

Das übergeordnete Ziel des Workshops am 17. und 18. Januar nahe Starnberg: Die internationale Zusammenarbeit der Gewerkschaften bei Siemens gegenüber der Globalisierungsstrategie des Konzerns zu verbessern und die Grundlage für ein globales Netzwerk zu schaffen.

Der Bedarf an länderübergreifender Koordination der Arbeitnehmerseite, daran besteht keinerlei Zweifel, ist dringender denn je: Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Globalisierung verschaffen Global Playern wie Siemens enorme Vorteile; die Koordination und Handlungsfähigkeit der Arbeitnehmer bleibt in der Regel auf die nationale, bisweilen auf die regionale oder schlimmstenfalls sogar die betriebliche Ebene beschränkt.

Aus der EU nahmen Vertreter Deutschlands, Österreichs, der Tschechischen Republik, Sloweniens, Großbritanniens, Italiens, Norwegens, Dänemarks, Schwedens und der Niederlande teil; hinzu kamen erstmals je zwei Beschäftigtenvertreter aus Indien und Indonesien.


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