14.12.2016/ HR
STE steuert Richtung Flächentarif

Erfreuliche Nachricht für die rund 300 Beschäftigten von Siemens Turbomachinery Equipment (STE) in Leipzig: Die Siemens-Tochter hat nach Verhandlungen mit der IG Metall eingewilligt, dem sächsischen Arbeitgeberverband beizutreten und schrittweise den Weg zum Flächentarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie einzuschlagen.

Der IG Metall-Bezirk Berlin Brandenburg Sachsen und die örtliche IG Metall Leipzig unterzeichneten Ende November eine entsprechende Vereinbarung mit dem Unternehmen sowie dem Verband der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie.

Mit dem ausdrücklichen Ziel, STE in Leipzig als wettbewerbs- und zukunftsfähigen Standort zu erhalten, soll der Betrieb demnach stufenweise an die geltenden Flächentarifverträge herangeführt werden. Dabei wird unter anderem das Entgeltrahmenabkommen betrieblich eingeführt, was die Betriebsparteien bereits beraten und vorbereitet haben; außerdem werden die bei Siemens bestehenden Gesamtbetriebsvereinbarungen anerkannt, welche die Tarifverträge zum flexiblen Übergang in die Rente und zur Leiharbeit ausgestalten.

Die Beschäftigten profitieren von dieser Vereinbarung mit jedem einzelnen Schritt der Umsetzung, die bis zum Jahr 2022 erfolgt. Das erste Mal macht sich das auf dem Konto schon zum ersten April 2017 angenehm bemerkbar: STE übernimmt zeitgleich die zweite Stufe der in der Tarifrunde 2016 erreichtne Entgelterhöhung um zwei Prozent.


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