16.01.2017/ HR
Mitmachen. Mitreden. Mitgestalten!

Am 16. Januar ist der Startschuss gefallen: Bis zum 26. Februar befragt die IG Metall die Beschäftigten in vielen tausend Betrieben nach ihrer Meinung und über ihre Situation. Die Ergebnisse werden maßgeblich in die gesellschafts- und tarifpolitische Ausrichtung der größten Einzelgewerkschaft der Welt einfließen.

An der letzten Befragung im Jahr 2013 beteiligten sich bundesweit über 500.000 Menschen. Wie schon damals verleiht eine im selben Jahr bevorstehende Bundestagswahl der Befragung und der aus ihr entstehenden Diskussion zusätzliches Gewicht.

In der neuen Befragung steht unter anderem die Arbeitszeit im inhaltlichen Fokus. Der rasante Wandel der Arbeitswelt durch Industrie 4.0 und Digitalisierung trifft auf veränderte Bedürfnisse und Vorstellungen der Beschäftigten. Die IG Metall thematisiert und diskutiert die daraus entstehenden neuen Anforderungen an die Arbeitszeit schon lange, in Bayern etwa fand die erste große Arbeitszeitkonferenz schon im Juni 2015 statt.

Mit der Beschäftigtenbefragung 2017 wird die entsprechende Diskussion über dieses und andere Themen auf eine noch breitere Beteiligung ausgeweitet. Damit das klappt, sollten auch jetzt wieder möglichst viele Menschen mitmachen: Nur so ist gewährleistet, dass die Ergebnisse zum einen die Meinung der Mehrheit abbilden, und zum anderen der Stimme der IG Metall in der politischen und gesellschaftlichen Debatte das nötige Gehör verschaffen.

Daher gilt das Motto: Mitmachen - mitreden - mitgestalten! Gelegenheit dazu gibt es reichlich, denn die Befragung wird in vielen tausend Betrieben durch Vertrauensleute und Betriebsräte der IG Metall sowie für IG Metall-Mitglieder in Betrieben ohne Betriebsrat und Vertrauensleute als Beilage der Februarausgabe der "metall"-Zeitung durchgeführt. Auf diesem Weg kommt der Fragebogen auch zu allen anderen Mitgliedern außerhalb der organisierten Betriebe, also beispielsweise Renter_innen, Beschäftigten in Leiharbeit, Erwerbslosen und Studierenden.

Nach aktuellem Stand dauert die Befragung bis zum 26. Februar, also rund sechs Wochen; 2013 allerdings wurde aufgrund der hohen Beteiligung eine Verlängerung fällig. Übrigens: Mitmachen können und sollten nicht nur IG Metall-Mitglieder! Wer keinen Fragebogen im Betrieb erhält, kann ihn auch per Mail unter befragung2017(at)igmetall(dot)de anfordern.

Und zu guter Letzt trägt die Teilnahme obendrein zu einem guten Zweck bei: Für jeden ausgefüllten und zurückgegebenen Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein soziales Projekt in der jeweiligen Region.


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