10.05.2017/ SD
Prominente Gäste bei Mobility Braunschweig

Zu einer Betriebsversammlung bei Mobility kamen am Dienstag außer rund 1.300 Beschäftigten mehrere prominente Gäste nach Braunschweig. Eine Podiumsdiskussion drehte sich um die Zukunft der Bahnindustrie und des Standortes.

(Foto: Peter Frank, d&d)

Der Einladung des Betriebsrates folgten Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, Siemens-Aufsichtsrat und geschäftsführendes IG Metall-Vorstandsmitglied Jürgen Kerner und Dr. Jochen Eickholt, CEO von Mobility, um mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ronald Owczarek und natürlich den Beschäftigten zu diskutieren.

Gabriel bezeichnete Mobilität als Motor der Globalisierung: "Ohne den Austausch zwischen Menschen und dem Austausch von Gütern über Grenzen hinweg wäre unser Wirtschaftsmodell nicht denkbar." Die Globalisierung führe jedoch auch dazu, dass Siemens in Braunschweig mit weltweiten Wettbewerbern zu tun hat: "Es ist gut, dass Unternehmen wie Siemens dabei auf so gut qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen können wie in Braunschweig."

Kerner nannte den Standort und seine Belegschaft "das Herz der Bahnautomatisierung von Siemens" mit allen wichtigen Bereichen. Deshalb sei für die IG Metall klar: "Braunschweig und die Bahnautomatisierung gehören zum Kern von Siemens."

Owczarek betonte die Bedeutung langfristiger, innovativer Qualifizierungs- und Personalplanung, um auch in Zukunft technologisch führend zu bleiben. Ohne die Beschäftigten einzubeziehen, kann das nicht funktionieren: "Wir wollen für eine sichere Zukunft beteiligt werden und mitbestimmen."

Eickholt lobte die Arbeit der Braunschweiger, die zum verdienten Erfolg führe: "Siemens ist in der Bahnbranche technologisch führend und gerade bei der Digitalisierung agieren wir aus einer Position der Stärke heraus."


» Einen ausführlichen Bericht und weitere Fotos gibt es auf den Seiten der IG Metall Braunschweig


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