13.09.2017/ AR
Netz der Solidarität

Gerade angesichts geplanter Einschnitte in die Ausbildung sind Solidarität und Vernetzung untereinander besonders wichtig. Die IG Metall bringt schon seit 15 Jahren zum Ausbildungsstart die neuen Siemens-Azubi aus Düsseldorf, Essen und Köln zusammen.

"Organized in 2017" – gemeinsam für Interessenvertretung und eine starke IG Metall bei Siemens.

Solidarität ist immer noch ein Erfolgsmodell.

JAV, Betriebsrat und IG Metall an einem Wochenende erleben – dieser Einladung folgten die neuen Auszubildenden aus den Siemens-Standorten Düsseldorf, Essen und Köln vom 9.bis 10. September im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel.

Ziel ist, die IG Metall zu erleben und nachhaltig zu erfahren, wie wichtig eine starke Gewerkschaft im Betrieb ist. Das Programm des Wochenendes organisieren die Jugend- und Auszubildendenvertreter mit ihren Betriebsräten.

Die Neuen erfahren, dass es mit der Ausbildung nicht nur einen Wechsel vom Taschengeld zur Ausbildungsvergütung gibt, sondern dass dieses durch eine starke Interessenvertretung hart erkämpft wurde.

JAV, Betriebsrat und IG Metall zeigen auf, wie sie im Siemens-Konzern Einfluss nehmen, damit es den Auszubildenden und späteren Fachkräften gut geht. Auch Konflikte und Folgen, die zwischen dem Siemens-Vorstand und Arbeitnehmern auszutragen sind, werden diskutiert.

Das Netz der Solidarität zeigt auf, wie wichtig eine geschlossene Interessenvertretung im Betrieb wirkt. Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und sogar die Übernahme gelingen nur, wenn alle Interessenvertreter aktiv mitwirken. Das bedingt eine große Solidarität und eine starke Gewerkschaft. Fällt ein Partner aus oder wird die Gewerkschaft geschwächt, fallen auch die Errungenschaften aus dem Netz.


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