11.06.2018/ SD
Erfolg in Indien

Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen der Siemens Workers´ Union in Indien und hartnäckigem Widerstand des Managements es ist bei Siemens im indischen Goa endlich gelungen, eine gewerkschaftliche Interessenvertretung in den beiden örtlichen Werken zu etablieren.

Die indische Siemens-Gewerkschaft, die seit Jahren in ständigem Kontakt zu den deutschen Gremien und der IG Metall steht, konnte in den Betrieben Mitglieder gewinnen und wird künftig die Interessenvertretung der Beschäftigten wahrnehmen.

Die beiden Werke haben jeweils ca. 350 Beschäftigte, davon rund die Hälfte in der Fertigung. Der größte Teil der Beschäftigten gehört zu der Division Energy Management und arbeitet in der Fertigung von Leiterplatten und Mittelspannungsschützen zur Energieübertragung; in einem der Werke gehört zudem ein kleinerer Teil der Belegschaft zu Healthineers und ist mit der Fertigung von Röntgengeräten beschäftigt.

Ausdrücklich bedankte sich die Siemens Workers´ Union bei Bekanntgabe ihres Organisierungserfolges für die Unterstützung aus Deutschland, ohne die dieser wichtige Meilenstein nach ihrer Einschätzung nicht möglich gewesen wäre.


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