21.05.2019/ SD
Transformation nicht auf Kosten der Mitarbeiter

Der Verein der Mitarbeiteraktionäre "Wir für Siemens" wirft einen so kritischen wie gründlichen Blick auf die aktuellen Planungen des Siemens-Vorstands und formuliert einige zentrale Forderungen.

Auf seiner Website und in einem Statement an seine Mitglieder betont der Verein angesichts der Konkretisierungen der "Vision 2020+", dass deren Erfolg am Ende wesentlich von der Einbeziehung und Beteiligung der Beschäftigten abhängen wird.

Die Verselbständigung des Gas and Power-Geschäfts wertet der Verein als Zeichen der, so wörtlich, "Unfähigkeit des Managements, ein Geschäft, das noch vor wenigen Jahren hoch profitabel war, so zu transformieren, dass es auch weiterhin ein wertvoller Bestandteil des Siemens Portfolios ist. Umso wichtiger ist es aus seiner Sicht nun, das neue "Powerhouse" finanziell so auszustatten, dass ein gutes Börsenrating und ein solider Start erreicht werden.

Was die Vision 2020+ insgesamt betrifft, stellt der Verein heraus, dass die enorme Transformation in ein Wachstumsgeschäft münden soll und muss. Ein wichtiger Punkt dabei wird zweifellos der geplante Mitarbeiteraufbau um rund 20.000 Arbeitsplätze sein, der mit der Streichung von über 10.000 einher geht: "Auf Druck von Gesamtbetriebsrat und IG Metall hat der Vorstand angekündigt, diese Transformation durch Requalifizierung und Versetzungen vorhandener Mitarbeiter umsetzen zu wollen. Aus unserer Sicht wird deren Erfolg ganz stark davon abhängen, inwieweit die Mitarbeiter hier mitgenommen werden."


» Den gesamten Text findet man auf der Website des Vereins "Wir für Siemens e.V.".


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