15.07.2019/ SD
Erstmals bei Siemens: KJAV auf den Weg gebracht

Am 5. Juli war es soweit: Die Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung im Siemens-Konzern hat sich in München konstituiert.

Frisch an die KJAV-Spitze gewählt: Sebastian Rubin (links) und Kevin van de Wetering.

Als Vorsitzender ist Kevin van de Wetering, gleichzeitig GJAV-Vorsitzender der Siemens AG, als sein Stellvertreter Sebastian Rubin, GJAV-Vorsitzender der Siemens Healthcare GmbH, gewählt worden - beide einstimmig.

Der Anlass war naheliegend: Siemens befindet sich seit jeher in einem stetigen Wandel. Dies hat durch Megatrends wie die Digitalisierung noch rasant an Dynamik zugenommen und wird sich fortsetzen. Ein Wandel, der letztlich durch die strategische Entscheidung der Siemens AG vom Mai 2019, sich von dem Bereich Gas und Power mittels eines Spin Offs mehrheitlich zu trennen, als geschichtsträchtig bezeichnet werden kann.

Sowohl die bisherige Struktur der SPE-Ausbildungszentren als auch die praktische Durchführung der Ausbildung stehen daher vor massiven Veränderungen. Daher bestand schon früh ein politischer Konsens in praktisch allen Tochtergesellschaften des Siemens Konzerns, dass es nun an der Zeit sei, eine KJAV auf den Weg zu bringen, um den Austausch und die Vernetzung über ausbildungsrelevante Themen zu fördern.

Denn trotz der unterschiedlichen Geschäfts- und Tätigkeitsfelder der jeweiligen Unternehmen gibt es viele Schnittmengen: eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit modernen Lehrmitteln, die Gleichstellung aller Lernenden, klare Zukunftsperspektiven mit einer festen Übernahme nach Ausbildung bzw. dualem Studium sollten das Maß der Dinge sein. Doch nicht überall läuft es rund, so die Einschätzung der neuen KJAVis. Daher waren sich alle einig: Es gibt noch Einiges zu tun!


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